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InfoNews zu Luft-Wärmepumpen, Heizung und Energienutzung

Aktuelle Infos und wichtige Nachrichten aus Institutionen, Unternehmen und Presse

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InfoNews - Nachrichten und Informationen

 

08.04.2010  Heizatlas mit bundesweiten Standorten von sparsamen Häusern und                             verschwenderischen Häusern

Es ist dadurch möglich, den wärmetechnischen Zustand von Gebäuden einer Region mit denen anderer Regionen zu vergleichen. Einzelne Häuser können mit Google Maps leicht gefunden werden. Wo stehen die meisten energiesparenden Häuser und wo die Energieverschwender? Zum kompletten Beitrag: BAULINKS.de

 

08.04.2010  Mit Wärmepumpen und Co. gegen hohe Heizkosten

Der letzte Winter hat für viele Haushalte und vor allem für Besitzer älterer Immobilien hohe Heizkostenabrechnungen zur Folge. Energetische Sanierung, z.B. durch Wärmedämmung und Wärmepumpeneinbau, bringt enorme Einsparungen, und das nicht nur in den kommenden Wintern. Hier geht es zum gesamten Artikel der Energieagentur NRW.

 

29.03.2010  Luft-Wärmepumpen als Stromfresser?

Manche Luftwärmepumpen können durchaus bei tiefen winterlichen Temperaturen recht hohe Stromkosten verursachen, aber eben nicht alle Luftwärmepumpen, besonders nicht generell bei jedem Gebäude bzw. Heizwärmebedarf. Der diesbezügliche, warnende Kurzartikel der Stiftung Warentest in test.de ist folglich kritisch zu hinterfragen und kann dann nützlich sein.

 

26.03.2010  Bund kürzt Fördermittel-Etat 2010 auch für Wärmepumpen

Die Förderung umweltfreundlicher Wärmeerzeugung, die vom Bund über das Bafa erfolgt, wird im Gesamtvolumen erheblich geschrumpft. Über die Höhe und die Gründe lesen Sie in sueddeutsche.de aktuelle Infos.

 

08.03.2010  Bundeskabinett stimmt neuer Vergütung für Solarstrom zu

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 3. März die Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, einen dynamischen Ausbau der Solarenergie bei gleichzeitig sinkenden Vergütungen und damit Kosten sicherzustellen. Die Formulierungshilfe wird nun von den Regierungsfraktionen in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Die Regelungen sollen zum 1. Juli 2010 in Kraft treten.

Die künftige Vergütung für Solarstrom soll an die Marktentwicklung angepasst werden: Für Dachanlagen soll die Vergütung in diesem Jahr zusätzlich einmalig um 16 Prozent, bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen einmalig um 11 Prozent und bei sonstigen Flächen um 15 Prozent sinken. Die Zielmarke für das jährliche Ausbauvolumen wird von 1.700 Megawatt auf 3.500 Megawatt nahezu verdoppelt. Die jährliche Absenkung der Vergütung, die so genannte Degression, wird stärker an das Marktwachstum angepasst. Wird das Ausbauziel von jährlich 3.500 Megawatt überschritten, sinken die Vergütungssätze zum Jahresende 2010 um 2 Prozent und im Jahr 2011 um 3 Prozent pro 1.000 Megawatt zusätzlichem Ausbauvolumen über den im EEG regulär vorgesehenen Degressionssatz von 9 Prozent hinaus. Unterschreitet das Marktwachstum die Untergrenze von 2.500 Megawatt, sinken die Vergütungssätze langsamer. Darüber soll der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaikanlagen künftig stärker gefördert. Privathaushalte, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen, gewinnen künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde.

 

07.03.2010  Niedrigere Fördersätze für Erneuerbare Energien

Erläuterungen zu den kürzlich vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Änderungen beim Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien sowie Links zu zusätzlichen Informationen und weiteren Meldungen finden Sie hier:  BAULINKS.de

 

05.03.2010  Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern   

SHK 2010: In Deutschlands Heizungskellern schlummert ein großes Modernisierungspotenzial. 77 % der Heizanlagen arbeiteten - so der BDH - nicht energieeffizient. Hilfe bei der entsprechenden Modernisierung will jetzt in Essen die SHK 2010 leisten. Begleitende Themen: Gebäudeautomatisierung und energiesparende Gebäudebelüftung. Mehr in VDI nachrichten, Essen, 5. 3. 10, rok

 

05.03.2010  Dämpfer für erneuerbare Energien im Heizungsmarkt  

Heiztechnik: Nach dem Boomjahr 2008 erhielten die regenerativen Energien 2009 im Heizungsmarkt einen Dämpfer. So konnte der Absatz an Solarkollektoren, Wärmepumpen und Pelletsheizungen gegen die Hoffnung der Heizungsbranche nicht an ihrem Wachstumskurs anknüpfen. Hingegen setzte sich die effiziente Brennwerttechnik sowohl bei Gas- als auch bei Ölheizungen weiter durch. Mehr in  VDI nachrichten, Düsseldorf, 5. 3. 10, rok

 

02.02.2010  Energieverbrauch sinkt 2009 drastisch

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2009 kräftig gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Verbrauch mit 13.281 Petajoule (PJ) (453,1 Mio. t SKE) um 6,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Wesentlichen Einfluss auf den ungewöhnlich starken Abwärtstrend hatte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Das erreichte Verbrauchsniveau ist das niedrigste seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Der Verbrauch an Mineralöl verminderte sich 2009 um 5,8 Prozent und erreichte mit 4.595 PJ (156,8 Mio. t SKE) den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb das Mineralöl dennoch der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Der Absatz von leichtem Heizöl verringerte sich um rund 14 Prozent und der Bedarf an Flugkraftstoffen lag mit fast 4 Prozent im Minus. Die Absatzentwicklung bei Otto- und Dieselkraftstoffen wurde geprägt durch die um knapp 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.

Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent auf 2.887 PJ (98,5 Mio. t. SKE). Es verminderte sich sowohl die Nachfrage der Industrie wie auch der Einsatz in Kraftwerken. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.

Die Steinkohle wurde 2009 von der wirtschaftlichen Entwicklung am stärksten getroffen. Der Verbrauch sank um rund 18 Prozent auf 1.474 PJ (50,3 Mio. t SKE). Braunkohle trug mit 1.510 PJ (51,5 Mio. t SKE) knapp 3 Prozent weniger zur Energiebilanz 2009 bei. Der Anteil am Gesamtverbrauch stieg leicht auf 11,4 Prozent.

Die Stromerzeugung aus Kernkraft sank um knapp 10 Prozent auf 1.467 PJ (50,1 Mio. t SKE). Kernkraft deckt damit ebenfalls rund 11 Prozent des Gesamtbedarfs an Energieträgern in Deutschland.

Die Wasserkraftwerke (ohne Pumpspeicher) produzierten 2009 rund 7 Prozent weniger Strom. Die Stromerzeugung der Windkraftanlagen sank um etwa 8 Prozent. Insgesamt konnten die erneuerbaren Energien ihren Beitrag zur Deckung des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp einen Prozentpunkt erhöhen. Sie decken jetzt etwa 9 Prozent des gesamten Energiebedarfs. 2009 ergaben sich Zuwächse vor allem aus der Biomasse, der Photovoltaik und den Biokraftstoffen.

 

27.01.2010  Wärmepumpe und Innendämmung bei denkmalgeschützten Gebäuden

Lesen Sie die ausführliche Beschreibung der beispielhaften energetischen Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes sowie zusätzliche Informationen und ausgewählte weitere Meldungen im Artikel unter BAULINKS.de.

 

20.01.2010  KfW-Bank passt Förderprogramm an

Die KfW-Bank hat ihr Förderprogramm für die Altbausanierung der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 angepasst. Im Januar ist die dreimonatige Übergangsfrist abgelaufen, die es Hausbesitzern ermöglichte, noch Anträge auf Basis der alten EnEV 2007 einzureichen. Das Programm „Energieeffizient Sanieren“ der staatlichen Bankengruppe KfW ist mit Abstand der Spitzenreiter bei der finanziellen Förderung von Altbausanierungen. Über das Programm werden alle Maßnahmen einer energetischen Sanierung gefördert.

 

17.12.2009  KfW vergibt 2009 so viele Kredite wie nie

Die KfW Bankengruppe wird 2009 so viele Förderkredite für energieeffizientes Bauen und Sanieren vergeben wie noch nie seit Start der Programme im Jahr 2001. Mit einem Fördervolumen von über 8 Mrd. EUR zum 30.11.2009 löst 2009 das Jahr 2006 als bisher erfolgreichstes Jahr in der KfW-Förderung der Energieeffizienz ab.

Bis zum 30.11.2009 vergab die KfW über 200.000 Kredite und Zuschüsse. Mit fast 550.000 geförderten Wohnungen wurden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von 17 Mrd. EUR angestoßen. Über 270.000 Arbeitsplätze konnten so für mindestens ein Jahr geschaffen oder gesichert werden. Insgesamt erbrachten die in 2009 geförderten Vorhaben eine zusätzliche jährliche dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes von 1,3 Mio. Tonnen.

Weitere Informationen unter www.kfw.de

 

10.12.2009  Vor-Ort-Energieberatungen bis 2014 verlängert

Mit intelligenter Einsparung von Energie in Wohngebäuden können Eigentümer und Mieter viel Geld sparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine wesentliche Hilfe dafür ist eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung.

Deshalb verlängert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie dieses sehr erfolgreiche Förderprogramm, in dessen Rahmen Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort finanziell bezuschusst werden, bis Ende 2014. Eine Vor-Ort-Beratung wird weiterhin mit bis zu 300 Euro gefördert. Bei Einbezug einer zusätzlichen Stromberatung erhöht sich der Zuschuss um 50 Euro. Anstelle separater Thermografiegutachten können nun wahlweise thermografische Untersuchungen oder Luftdichtigkeitsprüfungen in die Vor-Ort-Beratung integriert werden. Eigentümer (und Mieter mit Zustimmung des Eigentümers) erhalten nach der Maßnahme Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen.

Anträge werden vor Beginn der Beratung vom Energieberater beim BAFA gestellt. Nähere Informationen sowie eine Liste der antragsberechtigten Energieberater/innen sind hier unter www.bafa.de verfügbar.

 

01.10.2009  Ab heute gilt die neue EnEV

Alle Gebäude für die ab dem 1. Oktober 2009 ein Bauantrag gestellt wird müssen die Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 einhalten.

Das Ziel der EnEV 2009 ist die Senkung des Energiebedarfs im Gebäudesektor. Dadurch soll eine Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und die Senkung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase erreicht werden. Die bisherigen energetischen Anforderungen an Wohn- und Nichtwohngebäude werden mit der neuen Verordnung um durchschnittlich 30 % verschärft. Die Regelungen betreffen auch Gebäudesanierungen, allerdings dürfen hier die Neubauanforderungen um 40 % überschritten werden.

Die EnEV stellt zwei Anforderungen an die Gebäude. Zum einen begrenzt sie den Transmissionswärmeverlust, also die Verluste über die Außenfläche des Gebäudes, zum anderen den Primärenergiebedarf, der auch durch die Auswahl des Heizsystems beeinflusst werden kann. Besonders vorteilhaft ist hier der Einsatz erneuerbarer Energien.

 

07.07.2009  Energieausweis jetzt auch Pflicht für Nichtwohngebäude

Seit dem 1. Juli trifft die Verpflichtung zur Vorlage eines Gebäudeenergieausweises bei Neuvermietung oder Verkauf auch Eigentümer von Nichtwohngebäuden. Für bestehende Nichtwohngebäude besteht dabei die Wahlmöglichkeit zwischen dem einfachen verbrauchsorientierten und dem aussagekräftigeren bedarfsorientierten Energieausweis. Der Bedarfsausweis basiert auf der technischen Begutachtung der Bausubstanz und der Anlagentechnik. Im Gegensatz zum Energieausweis für Wohngebäude wird auch der Energiebedarf für fest installierte Beleuchtung, Lüftung und Kühlung (falls vorhanden) erfasst.  Seine Erstellung ist bei Nichtwohngebäuden deutlich aufwändiger als bei Wohngebäuden.

 

27.05.2009  Kabinett beschließt Novelle der Kleinfeuerungsverordnung

Für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe sollen in Zukunft strengere Umweltauflagen gelten. Das Bundeskabinett beschloss am 20. Mai 2009 auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Entwurf einer Verordnung, mit der Grenzwerte für die Schadstoffemissionen von kleinen und mittleren Feuerungsanlagen festgelegt werden.

Mit der vom Kabinett beschlossenen Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) werden die Vorgaben für Öfen und Heizungen, in denen feste Brennstoffe wie beispielsweise Holz verfeuert werden, zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren an die technischen Weiterentwicklungen bei der Verringerung der Schadstoffemissionen angepasst. Für die meisten bestehenden Feuerungsanlagen sieht die Verordnung eine Nachrüstungspflicht vor, allerdings mit langen Übergangsfristen bis 2014 oder 2024. Die Nachrüstungspflicht gilt jedoch nicht für bereits eingebaute Grundöfen, Kochherde, Backöfen, Badeöfen und offene Kamine sowie für Öfen, die vor dem Jahr 1950 errichtet wurden. Auch wenn eine Herstellerbescheinigung oder durch eine Vor-Ort-Messung die Einhaltung der Grenzwerte nachgewiesen werden kann, ist ein zeitlich unbegrenzter Betrieb möglich.

Eine deutliche Kostenentlastung bringt die Novelle außerdem Betreibern von Öl- und Gasheizungen: Die Intervalle der regelmäßigen Überwachungen werden verlängert. Die bisher jährliche Überwachung soll auf einen dreijährlichen beziehungsweise zweijährlichen Turnus umgestellt werden. Damit wird dem technischen Fortschritt bei Öl- und Gasheizungen Rechnung getragen, die heute wesentlich zuverlässiger arbeiten als noch vor 20 Jahren.

Der Entwurf wird nun dem Bundestag zugeleitet. Im Anschluss an den Bundestag ist der Bundesrat zu beteiligen. Die Notifizierung gegenüber der EU-Kommission eingeleitet und ist nach Ablauf der Einspruchsfrist Anfang August abgeschlossen.

 

07.05.2009  EnEV 2009 tritt zum 1. Oktober in Kraft

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 30. April sind die Weichen für die Energieeinsparverordnung 2009 gestellt. Die Verordnung tritt zum 1. Oktober in Kraft. Sie fordert gegenüber der aktuellen Fassung von 2007 einen um 30 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf für neue Gebäude. Zudem enthält sie Nachrüstpflichten für bestehende Gebäude, etwa bei der Dämmung oberer Geschossdecken. Die EnEV 2009 führt außerdem die Pflicht zur Außerbetriebnahme von älteren (> 30 Jahre) Nachtstromspeicherheizungen in Gebäuden mit mehr als 5 Wohneinheiten ab dem Jahre 2020 ein.

 

14.04.2009  Energieeffizienzgesetz droht zu scheitern?

Die Verabschiedung eines Energieeffizienzgesetzes vor der Bundestagswahl wird immer unwahrscheinlicher. Wirtschafts- und Umweltministerium konnten sich nach langen Beratungen noch nicht auf einen Entwurf einigen, bestätigten Sprecher der Ministerien am 7.April. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach im „Handelsblatt“ von einem „grundsätzlichen Dissens“ zwischen den Ministerien. Mit dem Gesetz soll eine EU-Richtlinie umgesetzt werden. Die Frist dafür war bereits im Mai 2008 abgelaufen. Eigentlich sollte das Gesetz am 8. April ins Kabinett eingebracht werden. Ein Sprecher von Minister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, die bisherigen Vorschläge aus dem Wirtschaftsministerium seien zu unverbindlich gewesen. Gabriel hatte bereits im Februar kritisiert, die Anreize für Firmen, Energie-Managementsysteme einzuführen, seien zu gering. Die Ministerien suchten weiterhin das Gespräch, versicherte sein Sprecher. „Der Ball liegt aber beim Wirtschaftsministerium.“ Guttenbergs Haus habe die Federführung. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sicherte ebenfalls weitere Gespräche zu.

 

21.03.2009  Neue Heizung: Heizkosten-Einsparungen wichtiger als Anschaffungskosten. Repräsentative Studie zu Entscheidungskriterien beim Kauf einer neuen Heizung

Für vier von fünf Befragten in Deutschland sind die Höhe der Heizkosten-Einsparung und die Umweltfreundlichkeit die wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl eines neuen Heizungssystems. Erst danach spielen die Anschaffungskosten und die Möglichkeit, Fördermittel in Anspruch zu nehmen, eine Rolle. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Kölner Unternehmensberatung Korehnke Kommunikation mit dem Marktforschungsinstitut mindline energy. Bei der Produkt- und Markenwahl nehmen vor allem die persönliche Empfehlung durch den Heizungsfachbetrieb und der Rat von Freunden und Bekannten einen hohen Stellenwert ein. Gleichzeitig vertrauen Kunden nicht mehr nur einer Empfehlung, sondern nutzen zur Informations- beschaffung verschiedene Quellen. Verbraucherportale und Diskussionsforen im Internet haben dabei einen überraschend großen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Hier ist Ihr Link zur Quelle und zur Umfrage im Detail.

 

16.03.2009  Wärmepumpen-Boom im Nachbarland dank französischer Förderpolitik. Französischer Wärmepumpen-Verband fordert Verlängerung der höheren Förderung

Frankreich erlebte im letzten Jahr einen unglaublichen Wärmepumpen-Boom – mit über 150.000 verkauften Anlagen stieg die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr auf weit mehr als das Doppelte. Mit ein Grund dafür ist sicherlich die staatliche Förderung. 2008 gab es für Wärmepumpen einen Steuererlaß von bis zu 50 Prozent der Rechnung. Dieser wird nun sukzessive reduziert – 2009 auf 40 Prozent und von 2010 bis 2012 auf 25 Prozent. Damit sich nicht zum Jahresende die Installationsaufträge häufen, fordert der französische Wärmepumpenverband AFPAC eine Verlängerung des 40-prozentigen Steuererlasses bis 2010 – und danach eine moderatere Reduktion auf 30 Prozent. Wärmepumpen-Gegner können gegenüber der Politik spätestens seit der „RES Directive“ keine ökologischen Bedenken an der Wärmepumpe mehr geltend machen – schließlich legt diese am 17. Dezember vom europäischen Parlament verabschiedeten Richtlinie fest, daß die in Luft, Erde und Wasser gespeicherte Wärme eine erneuerbare Energiequelle ist. Damit ist auf europäischer Ebene die Wärmepumpe eindeutig als eine Technologie anerkannt, die erneuerbare Energie nutzt. Quelle und Marktzahlen Frankreich: BATI-DEPOT, AFPAC

 

09.03.2009  Bundesrat verlangt Änderungen an Energieeinsparverordnung. Unnötige Kosten sollen vermieden werden - Energieausweise sollen praktikabler gestaltet werden

Der Bundesrat hat für eine Zustimmung zur Energieeinsparverordnung umfangreiche Änderungen gefordert. U.a. dürfe die Pflicht zur nachträglichen Dämmung von Wärme- und Wasserleitungen dann nicht bestehen, wenn sie für den Einzelnen nicht wirtschaftlich sei. Außerdem müssten Mehrfachprüfungen von Heizungsanlagen und damit unnötige Kosten für die Eigentümer vermieden werden. Darüber hinaus spricht sich der Bundesrat dafür aus, die Energie­ausweise praktikabler zu gestalten. Zudem wurde ein einheitlicher und erweiterter Sanktions­katalog gefordert. Die Vorschläge der EU-Kommission zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden hält der Bundesrat hingegen für unverhältnismäßig. Die Ländervertretung zweifelte u.a. die Zuständigkeit der EU in diesem Bereich an und sieht darin das Subsidiaritätsprinzip verletzt. Quelle: Bundesrat – Pressemitteilungen

  

07.03.2009  Thema Effizienz bestimmt den Heizungsmarkt

Es sind bewegende Zeiten: unberechenbare Preissprünge bei fossilen Energieträgern, eine immer spürbarer werdende Klimaproblematik und nun auch noch die Finanzkrise. Soll man da in eine neue Heizung investieren? Und in welche?

Die Nutzung erneuerbarer Energieen durch Wärmepumpen, Solarkollektoren oder Pelletsheizungen hat sich fest etabliert.

Die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien scheint bei den Verbrauchern anzukommen. Bei der Wahl eines neuen Heizsystems setzt sich die effiziente Brennwerttechnik sowohl bei Gas- als auch bei Ölheizungen weiter durch ...

 

24.02.2009  Siebter KfW-Award "Europäisch Leben - Europäisch Wohnen"

Die KfW Bankengruppe prämiert wieder zukunftsweisende Modernisierungs- und Sanierungsideen, in diesem Jahr unter dem Motto "Fitnessprogramm für die eigenen vier Wände - Wohneigentum energetisch sanieren und ästhetisch bewahren".
Teilnehmen können alle privaten Wohneigentümer in Deutschland, die ihre Häuser bzw. Wohnungen in den letzten fünf Jahren energetisch saniert haben.
Besonderes honoriert werden Lösungen, die mit intelligenten Sanierungskonzepten eine Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs erreicht und dabei Rücksicht auf die ursprüngliche Identität des Hauses, den Charakter des Wohnumfeldes und die regionale Bautradition genommen haben. Der Wettbewerb belohnt fünf Preisträger mit insgesamt 27.000 Euro. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, der zweite mit 7.000 Euro, der dritte mit 5.000 Euro, der vierte mit 3.000 Euro und der fünfte Preis mit 2.000 Euro. Die Übergabe des KfW-Awards findet am 25. Juni 2009 in der KfW-Niederlassung in Berlin statt. Die Preisträger und die prämierten Objekte werden auch im ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO, das der KfW Bankengruppe als Medienpartner zur Seite steht, vorgestellt.

Anmeldefrist für den KfW-Award 2009 ist vom 9. Februar bis einschließlich 6. April 2009.
Informationen zum KfW-Award 2009

 

15.02.2009  Wettbewerb für private Bauherren noch bis zum 15. März 2009

Zum Haussanierer-Wettbewerb "Mehr Wert - Wärme aus Erneuerbaren Energien" hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) zusammen mit dem Bundesumweltministerium im November aufgerufen. Bis zum 15. März 2009 können sich private Hausbesitzer, die ihre Heizungsanlage saniert und dabei erneuerbare Energien eingesetzt haben, an dem Wettbewerb beteiligen.
Termine: Bewerbungsschluß ist am 15. März 2009, Preisverleihung ist im Mai 2009.
Teilnehmer: Eigentümer, die eine Heizung mit erneuerbaren Energien in ihr vor 1995 gebautes Haus nachträglich integriert haben.
Bewerbungskriterien: Prämiert werden die besten und schönsten Projekte und Ideen in den Kategorien Solaranlage,
Wärmepumpe, Biomasseheizung und Kombination mit Einbindung verschiedener erneuerbarer Energien. Wichtig sind die Energieeffizienz des Gebäudes und eine gelungene Integration der erneuerbaren Energien in Technik und Architektur.
Preise: Jeweils 3.000 EUR für die Sieger in jeder Kategorie, 1.500 EUR für den zweiten und 500 EUR für den dritten Platz.
Unterlagen/Anmeldung: In ein Online-Antragsformular auf der Homepage der dena unter www.zukunft-haus.info/de können die Haussanierer ihre Gebäudedaten eintragen und an die dena versenden.
Auslober: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Chausseestr. 128a, 10115 Berlin, E-Mail:
info@dena.de

 

13.02.2009  Wettbewerb Effizienzhaus (Wohnhäuser) noch bis zum 13. März 2009

Geringer Energiebedarf, gelungene Architektur: Der Wettbewerb "Effizienzhaus – Energieeffizienz und gute Architektur" zeichnet Neubauten oder sanierte Bestandsgebäude aus, bei denen diese Verbindung besonders gut geglückt ist. Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb ist mit Preisen im Wert von insgesamt 120.000 Euro dotiert.
Teilnehmen können an dem Wettbewerb alle Eigentümer oder Planer architektonisch ansprechender, energieeffizienter Wohngebäude, die städtisch oder innerörtlich liegen. Voraussetzung ist, daß das Gebäude bei Sanierungen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an einen vergleichbaren Neubau um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Neubauten müssen mindestens den Anforderungen an ein von der KfW-Förderbank gefördertes "Energiesparhaus 40" genügen. Benötigt werden für die Teilnahme im Wesentlichen die Unterlagen, die schon für den Bau oder die Sanierung erforderlich waren – ergänzt durch einige aussagekräftige Fotos.
Auszeichnungen gibt es in den Kategorien Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser, Neubau Mehrfamilienhäuser, Sanierung Ein- und Zweifamilienhäuser und Sanierung Mehrfamilienhäuser. Hinzu kommen Preise in Sonderkategorien wie "Innovative Technik" oder "Beste denkmalgeschützte Gebäude".
Veranstalter des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Energie-Agentur (dena). Einsendeschluß ist der 13. März 2009.

 

12.02.2009  Umwelt: Forscher gründen "Klimaplattform"

Brandenburger und Berliner Forscher haben am Donnerstag eine gemeinsame Klimaplattform gegründet. Der Verein sei ein Netzwerk von 19 Forschungseinrichtungen und Universitäten, sagte ein Sprecher des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) in Potsdam. Die Institutionen beschäftigten sich alle mit Klima- und Umweltveränderungen sowie mit möglichen Anwendungen für die Praxis.
Die brandenburgische Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) sagte, die Klimaplattform könne nationale und internationale Strahlkraft erlangen und die starke Position Brandenburgs in diesem Forschungsbereich unterstreichen.

 

12.02.2009  Wettbewerb: "Wohnen für (Mehr)-Generationen" vom 15.02. - 31.05.2009

Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)-Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die KfW einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften gestartet.
Ziel des Wettbewerbs ist es, das gemeinschaftliche Leben und Wohnen von Menschen unter- schiedlicher Generationen zu fördern und die Selbständigkeit älterer Menschen zu stärken.
Teilnehmen kann jeder, der ein Gebäude kauft oder baut, um dort eine Wohngemeinschaft einzurichten und selbst darin wohnt.
Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten zusätzlich zu einem zinsgünstigen KfW-Darlehen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro einen Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro.
Alle Wettbewerb-Details finden Sie unter Programmvariante Wettbewerb
. KfW Förderbank. Bauen, Wohnen, Energie sparen.

 

08.02.2009  Forscher untersuchen Effizienz von Wärmepumpen

Energiesparende und klimafreundliche Techniken sind zum Heizen von Gebäuden und Erwärmen von Brauchwasser gefragt, denn rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland dient hierzu. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat kürzlich die gründliche Effizienzerforschung von Wärmepumpen in Zusammenarbeit ...

 

06.02.2009  Projekt: Erweiterung unseres Infoportals www.luftwaermepumpe24.de

In Kürze folgen weitere InfoTipps in InfoSpezial. Außerdem kommen (nach und nach) neue Inhalte hinzu. In Arbeit sind z.B. zusätzliche Seiten über Wärmequellen (natürliche, künstliche),  Erd-Wärmepumpe (Sole, Direktverdampfung), Wasser-Wärmepumpe und über kombinierte Wärmequellennutzung (z.B. Luft + Erde). Die Erweiterungen orientieren sich am Interesse der Besucher und sind auch wegen der vielen Gemeinsamkeiten aller Wärmepumpen sinnvoll. Schwerpunkte bilden aber nach wie vor die Luftwärmepumpen.

 

01.02.2009  EU-Parlamentarier fordern mehr finanzielle Anreize

Der Industrieausschuß des EU-Parlaments hat sich am 20. Januar darauf geeinigt, daß mehr finanzielle Anreize für die energetische Gebäudesanierung bereit stehen müssen. Dabei sollen der europäische Strukturfond, günstige Krediten der europäischen Investitionsbank, die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer und Konjunkturprogramme als Finanzierung für energieeffizientere Gebäude in Europa in Betracht gezogen werden. Hintergrund ist der vorliegende Bericht zur Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Die EU-Kommission hatte den Gesetzesvorschlag Mitte November EU-Parlament und Rat zur Mitentscheidung vorgelegt. Der Ausschuß kritisierte besonders, daß der Kommissionsvorschlag keine Anreize für die Finanzierung schaffe.

Auf den Gebäudesektor fallen etwa 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Europa. Kernpunkt des Kommissionsvorschlags ist, daß in Zukunft alle alten Gebäude, die einer größeren Renovierung unterzogen werden, national festgelegte Energieeffizienzstandards erfüllen sollen. Bisher sind nur Gebäude mit einer Fläche von über 1000 Quadratmeter erfaßt mit der Folge, dass drei Viertel des Gebäudebestandes nicht unter die bisherige Richtlinie fallen. Allerdings ließ die EU-Kommission die Idee eines europaweit für Neubauten und renovierte Gebäude geltenden Mindestenergieeffizienzstandard fallen. Nur ein System von Leistungsvergleichen soll die nationalen Effizienzstandards verbessern. Weiterhin sollen die bereits eingeführten Energieausweise mit den Angaben zum Energieverbrauch des Gebäudes in Zukunft in allen Verkaufs- und Vermietungsanzeigen erscheinen und so Teil der Kauf- und Mietunterlagen sein. Die Kommission will darüber hinaus die Inspektion von Boilern und Heizungsanlagen verbessern und hat vorgeschlagen, daß die Mitgliedstaaten Strafzahlungen bei Nichteinhaltung der Vorschriften einführen. Auch sollen die Mitgliedstaaten Pläne zur Steigerung der Anzahl von Gebäuden mit geringen oder ohne CO2-Emissionen ausarbeiten. Die EU-Kommission schätzt, daß sich der Energieverbrauch mit den vorgeschlagenen Maßnahmen bis 2020 um fünf bis sechs Prozent verringern ließe.

 

28.01.2009  Boom bei Wärmepumpen in Deutschland

Der Absatz von Wärmepumpen war 2008 ein Drittel höher als im Vorjahr, über 60.000 verkaufte Heizungs-Wärmepumpen, und Luft-Wärmepumpen legten über 50 Prozent zu …

 

23.01.2009  Energie-Check für Hausbesitzer kommt gut an

Kostenlose Energie-Checks für Hausbesitzer bieten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Handwerk mit ihrer Initiative „Haus sanieren – profitieren“ inzwischen in neun Bundesländern an. Dabei wurden über 6.100 Handwerker aus Nord- und Westdeutschland für den Energie-Check geschult. Die Betriebe können an ihre Kunden Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen und damit Hausbesitzer für energetische Gebäudesanierung und mehr Klimaschutz sensibilisieren. Die geschulten Handwerker haben laut einer Umfrage durch „Produkt + Markt“ etwa 55.000 Hausbesitzer über eine Erstansprache erreicht. Nach dem Energie-Check seien die befragten Eigentümer bereit, durchschnittlich 24.000 Euro in energetische Sanierungsmaßnahmen zu investieren.

 

21.01.2009  KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm ab 01.01.09 erweitert

Jetzt werden auch Einzelmaßnahmen im Bereich Heizung und Lüftung gefördert, zum Beispiel auch Luftwärmepumpen u.a. …

 

21.01.2009  Bauherren in Thüringen wollen immer weniger vom Gas abhängig sein

Wärmepumpen und Gasheizungen liegen jetzt gleichauf bei je 44 Prozent Marktanteil mit steigender Tendenz bei Wärmepumpen Luft, Wasser, Erde …

 

14.01.2009  Forsa-Umfrage: Investition in Erneuerbare Wärme wird als lohnende Geldanlage in unsicheren Zeiten betrachtet, Nutzungspflicht wird als positiv angesehen

Eine Heizung auf der Basis Erneuerbarer Energien ist für die meisten eine sichere Geldanlage, die sich dauerhaft rechnet. Jeder fünfte Haus- und Wohnungseigentümer ist schon Besitzer einer Wärmepumpen-, Solarthermie- oder Holz(pellet)-Heizung …

 

12.01.2009  Europas größte Wärmepumpensiedlung in Bau

In Nordrhein Westfalen sind bereits über 50.000 Wärmepumpen installiert. Bei Neubauten liegt der Marktanteil einschließlich Luft-Wärmepumpen inzwischen über zehn Prozent. Umweltwärme wird bald in Köln-Niehl rund 400 neue Wohnungen und Häuser beheizen und mit Warmwasser versorgen …

 

09.01.2009  Neue gesetzliche Verpflichtungen

Seit dem 1. Januar 2009 gelten für Vermieter und Hausbesitzer neue gesetzliche Verpflichtungen. Der Energieausweis wird Pflicht für alle Gebäude, wenn sie vermietet, verkauft oder verpachtet werden. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) schreibt vor, bei Neubauten einen Teil der Heizwärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Bereits seit dem 1. Juli 2008 sind Eigentümer von Häusern, die vor 1965 gebaut wurden, zur Ausstellung und Vorlage eines Energieausweises an Miet- und Kaufinteressenten verpflichtet. Für alle anderen Wohngebäude tritt diese Regelung nun zum 1. Januar 2009 in Kraft. Der Eigentümer muß den Energieausweis dem potenziellen Mieter oder Käufer auf Nachfrage vorlegen, zum Beispiel im Rahmen einer Haus- oder Wohnungsbesichtigung. Hausbesitzer müssen in Neubauten zukünftig einen Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien gewinnen. Dazu zählen unter anderem Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen. Alternativ können Hauseigentümer auch Maßnahmen ergreifen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz ihres Gebäudes führen. Das Gesetz gilt für Wohn- und Nichtwohngebäude, die vom 1. Januar 2009 an neu errichtet werden. Maßgeblich ist das Datum des Einreichens des Bauantrags.

 

07.01.2009  Wärmepumpen erfüllen Wärmegesetz-Nutzungspflicht

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ist seit 01. Januar 2009 in Kraft. Es betrifft Bauherren hinsichtlich Heizung und Warmwasser und insofern auch Luftwärmepumpen. Staatliche Fördermaßnahmen, gesetzliche Nutzungspflichten, Bußgelder und…

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